Kaltes Wetter und alte Knochen

08.01.

Gartenansicht White House

So, da waren wir also in Washington. Wir hätten nicht gedacht, dass wir die Wintersachen noch mal auspacken müssten. Auch wenn es mit 30°F ziemlich kalt war, wollten wir uns doch mal ansehen, um welches Einfamilienhaus hier in den Staaten alle vier Jahre so ein Zirkus um den nächsten Bewohner gemacht wird. Die Nordseite war allerdings schon mal großräumig abgesperrt, vermutlich für die Einzugsfeier des nächsten Bewohners. Hintenrum konnte man allerdings noch einen Blick auf den Kräutergarten und die Terasse werfen.

T-Rex, gefährlich ausgeleuchtet

Von dort führen Grünanlagen direkt zum Washington Monument, einem riesigen Obelisken mit Fahrstuhl und Aussichtsebene, die allerdings bis 2019 geschlossen ist, sowie zu „The Mall“, was ausnahmsweise mal kein Einkaufszentrum bezeichnet, sondern weitere Grünanlagen. Diese wiederum sind anstatt von Läden von Museumsgebäuden der Smithonian Institution gesäumt. Wir wärmten uns um dritten von links auf – dem „Smithonian National Museum of Natural History“. Dort sind nämlich neben vielen vielen Tieren zu Brunos Freude auch Dinosaurierskelette ausgestellt.

United States Capitol mit dem House of Representatives

Gegen 5:30 PM wird man freundlich zum Ausgang komplimentiert, zu der Zeit schließen die Museen nämlich. Wir folgten also weiter der Mall, um schließlich am Capitol anzukommen. Diesmal schlichen wir aber nicht hinten herum, schon vorne wurde man mit Schilder von der Sorte „No trespassing“ begrüßt.

 

 

Haupthalle der Union Station

Auf der Suche nach Bus oder Metro nach Hause setzten wir unseren Weg in Richtung Union Station fort. Die Union Station beherbergt sehr schicke Hallen die zum Einkaufen und Warten einladen, nur die Züge werden unverständlicherweise in einer dunklen niedrigen Halle gehalten, die eher an einen Hinterhof erinnern und zu denen man wie mir gesagt wurde „aus Sicherheitsgründen“ gar nicht erst gehen soll, nachdem wir es schon gemacht hatten. Wenigstens bei UNO in der Union Station kann man gut essen und wenn man möchte, auch bei einem kleinen Touchscreen am Tisch bestellen und bezahlen.

2 Gedanken zu „Kaltes Wetter und alte Knochen

  1. Ole Artikelautor

    Oh, interessant, nein, ist uns nicht aufgefallen. Dafür muss man wohl nach Mainz fahren, um ein Fossil zu sehen. Gelesen habe ich von dem Otto Jaekel aber irgendwann auch schon mal (wahrscheinlich auch in der Wikipedia)

    Antworten

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