Während andere sich in Linz vergnügten, sich aber unerklärlicherweise die Chance auf Original-Linzer-Torte entgehen ließen, schwitzte ich mit Einradhockey-Kollegen Günther und Knut aus Bremen, sowie Valerian aus Berlin als „OMG“ (was eigentlich für Ole-Malte-Günther stehen sollte, nur das Malte gekniffen hat) beim 3×3-Einradbasketball gegen lauter französische Cracks, die teilweise tags zuvor noch im Basketball-A-Finale standen. Einradbasketball benutzt fast 1:1 die normalen Basketball-Regeln. Wichtigste Anpassung: ein Schritt = eine halbe Radumdrehung. Ansonsten ist es natürlich nicht erlaubt den Ball zu spielen, wenn man vom Einrad absteigt, was SEHR oft passiert, wenn man nicht schon so professionell auf der Stelle auf dem Einrad hüpfen kann. Heute stand 3×3-Basketball auf dem Programm, es wird nur auf einen Korb gespielt und drei Spieler*innen je Team wechseln sich mit Angriff und Abwehr ab.

Es war unglaublich anstrengend, nach jedem Spiel hätte ich ich mein Trikot auswringen können, aber es hat sehr viel Spaß gemacht! Wir konnten sogar ein Spiel für uns gewinnen, auch immer einige Körbe erzielen, waren aber ansonsten ziemlich chancenlos.

Fast alle Spiele konnten wir über die ganzen 16 Minuten spielen. Nur bei den letzten beiden Spielen gegen Weltmeister Swish und Vizeweltmeister Woom war vorzeitig Schluss, da die Gegner bereits 21 Punkte erzielt hatten. Nichtsdestotrotz machte es natürlich Spaß gegen die frischgebackenen Einradbasketball-Weltmeister ein Paar (nagut drei) Körbe zu werfen.


Am Ende erzielten wir als einzige Nicht-Franzosen Platz 10 von 11.


































