Mit der passender Musik der belgischen Sängerin Angèle auf den Ohren fuhren wir heute mit dem TGV nach Brüssel, um dort abends in den Nachtzug nach Dresden zu steigen.

Wir kamen gegen Mittag an, gaben unser Gepäck anstatt in einem schnöden Bahnhofsschließfach in einem arabischen Restaurant am Bahnhof ab und erkundeten Brüssels Innenstadt.

Zunächst steuerten wir Manneken Pis an, von dort aus ist es dann nicht mehr weit zum prächtigen und imposanten Grand Place. Das dort befindliche Rathaus hielten wir zunächst für eine Kirche. Neben dem Rathaus und dem Königshaus finden sich hier auch noch einige goldige Gildenhäuser.
Von dort ging es weiter zur Börse – früher Aktienhandel – heute Biermuseum – und zum Boulevard Anspach. Dort war eine Bühne aufgebaut, denn es waren gerade mehrere Tage Musikfestspiele in Brüssel. Heute wurden Jazzdance-Schritte gelehrt.
Einen Besuch wert war auch die Église Saint-Nicolas, für die beim Bau wohl nicht so viel Platz war, ab dem Altarraum knickte sie etwas nach links ab.
Gleich gegenüber der Kirche ließen wir uns nieder und kosteten die berühmten belgischen Waffeln mit allerlei Toppings, hier Erdbeeren, Bananen, Schokolade und Sahne – es war alleine kaum zu schaffen.

Über die Innenstadt verteilt finden sich mit über 50 – viele verschiedene Murale mit Motiven berühmter belgischer Comics wie Tin Tin, Spirou oder Marsupilami, die jeweils mit QR-Code versehen sind, die Internetseiten verlinken, die weitere Details zu Künstlern und Historie verraten.
Gefunden haben wir auch noch „Zinneken Pis“, der aber gar nicht wirklich pinkelt und auch keine großen Menschentrauben anzog. Außerdem gibt es wohl auch noch „Jeanneke Pis“, eine pinkelnde Mädchenskulptur.

Abends stiegen wir dann in den European-Sleeper-Nachtzug nach Dresden. Und schlossen damit unsere Rundreise ab. Ooooch schon Schluss?
























































































































































