Besuch bei Peggy

Heute stand der Tag im Zeichen Guggenheims. Wir sind zum Museum gefahren und Ole ist Eintrittskarten jagen gegangen während Bruno und ich noch kurz draußen blieben, um uns mit günstigen „Original“-Fussballtrikots bei fliegenden Händlern auszustatten. „Jetzt hat sich der Urlaub gelohnt“, hieß es danach.

Begehbare Kunst

Frisch umgezogen betraten wir das Museum, wo wir eine Menge moderne Kunst zu sehen bekamen. Ich war wenig und Bruno noch weniger überzeugt.

Das Gebäude hingegen wurde für gut befunden. Im Infinity Room von Yayoi Kusama durften alle nur 30 Sekunden bleiben. Wenn ihr den mal erleben wollt, fahrt lieber ins Louisiana Museum of Modern Art nach Humlebæk in Dänemark. Da muss man zwar auch ewig anstehen, aber darf länger drin bleiben.

Im Infinity Room

Wir haben dann noch eine Runde um das Gebäude gedreht und auch dessen Einbettung in die Landschaft bewundert. Nach den flachen, trockenen Gegenden des Südens und der Mitte Spaniens sind die waldbestandenen Berge eine willkommene Abwechslung.

Wir waren wirklich hier!

Hungrig haben wir nach einem baskischen Restaurant gesucht und sind in einem Einkaufszentrum fündig geworden. Es wurden Fleischberge für mehrere Personen und gigantische Portionen serviert. Irgendwie haben wir es geschafft, alles aufzuessen (die Fleischberge gab es nur am Nachbartisch) und sind dann gegenüber in die Spielhölle gegangen. Dort konnte man an 1-Euro-Spielautomaten Tickets verdienen und diese dann wie bei einer Losbude gegen kleine und größere Gegenstände einlösen. Bruno hat gegen einen Robo-Torwart reichlich Tore geschossen. Der Rekord scheint aber unmöglich zu erreichen, weil man durch das Warten auf den Ball ausgebremst wird, selbst wenn alle Schüsse treffen. Wir haben es nach 3 Versuchen aufgegeben.

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