Wir machen uns auf den Weg zum Viertel Portugalete, wo wir ein technisches Kunstwerk besuchen wollen. Die dortige Schwebefähre wurde im Jahre 1893 eröffnet und ist damit die älteste Schwebefähre weltweit. Die Fähre transportiert Autos und auch Fußgänger zwischen Portugalete und dem früheren Badeort Areeta. Heute ist dort das Ufer stark kanalisiert und auch dicht bebaut und lediglich ein kleiner Strandabschnitt im Norden übrig.
Auf dem Weg dorthin werden wir von den 700-Jahr-Feierlichkeiten des Ortes Portugalete (also doch nicht nur ein Viertel von Bilbao) überrascht. Der Bus kann wegen gesperrter Straßen seine gewöhnlich Route nicht nehmen und so steigen wir einfach baldmöglichst aus. Wir schlendern durch die geschmückten Gassen, vorbei an Marktständen uns geraten schließlich in die Prozession bevor wir weiter zur Fähre gehen.
Eigentlich kann man auch über die Brücke laufen, aber der Fahrstuhl auf unserer Seite ist „kaputt“ und die Brücke macht Siesta, weshalb wir ein Fußgänger-Ticket für den Abend kaufen. Wir setzen also mit der Fähre über und nehmen einen Bus, der uns durch die Berge zu einem der zahlreichen Strände außerhalb bringt. Dort spielen wir mit unserem Pelota und baden im Atlantik.
Abends geht es zurück zur Brücke, denn wir wollen ja noch nach oben und hin und her laufen. Später mischen wir uns unter das Volk und bleiben noch etwas bei der 700-Jahr-Feier.
Dort gibt es Sport, Musik und Tanz, die lokale Bevölkerung und die Vereine bringen sich aktiv ein. Zusätzlich gibt es große Bühnen für baskische Musiker, die sich offenbar zumindest im Baskenland großer Beliebtheit mit ihren eher traditionellen Tönen erfreuen.














