Weil wir mit dem Auto nach Bilbao fahren müssen (es gibt keine vernünftigen Verbindungen zwischen Madrid und Bilbao), begeben wir uns zu einem Vermieter, wo wir Zeugen einer unglaublich schlechten Organisation der Abholungen werden.

Es gibt ein Ticketsystem, ewiges Warten ist offenbar einkalkuliert. Man ist personell unterbesetzt, aber hätte das Kundenaufkommen auch mit den vollen 6 Countern wohl nicht bewältigt. Wir haben den Eindruck, dass teils Leute vorgezogen werden, wenn sie genügend nerven. Aber auch nicht jeder. Es bleibt für uns, trotz mehrfacher Nachfragen rätselhaft. Wir bekommen unser Auto letztlich mit 2,5 Stunden Verspätung. Meinen Hinweis, dass ich jetzt nicht garantieren könne, dass wir die ursprünglich vereinbarte Rückgabezeit einhalten, quittiert man mit Schulterzucken und dem Hinweis, dass man über die Öffnungszeiten in Bilbao nichts wisse. Na dann.
Wir sind also schon vor der Abfahrt mit den Nerven fertig, machen uns aber trotzdem auf den Weg. Nach dem koreanischen Modell, das wir neulich hatten, bekommen wir nun ein sinnlos großes chinesisches SUV. Das fährt auch und bringt einige Assistenzsysteme mit, sodass ich auf der Autobahn kaum noch etwas tun muss.

Wir machen einen Zwischenstopp am Kloster Cartuja de Santa María de Miraflores. Das Kloster wurde aus einem ehemaligen Jagdschloss entwickelt und von Kartäusermönchen bewohnt.

Deren Gesang konnten wir im Kloster lauschen während wir die Bildhauerarbeiten und Gemälde bewunderten.

Gesangbuch 
Deckengemälde in einer der Kapellen 
Auch die Wände sind verziert 
Der Vorläufer vom Scrum-Board. 
Grabmal von Johannes II. und Isabella von Portugal aus Alster 
Goldener Altar 
Detail aus dem Altar 
Blick ins Kirchenschiff 
Die Chorbestuhlung stammt aus dem 16. Jahrhundert. 
Die Buntglasfenster wurden aus Flandern beschafft. 
Portal 
Klosterkirche von außen 
Santo Bruno.