
Wir starten den Tag gemütlich mit einem fulminanten Frühstück im Hotel und machen uns dann gut gestärkt auf den Weg zum Donauturm. Dort packen wir brav unsere Tasche in den Locker und fahren mit dem Fahrstuhl nach oben. Auf der Aussichtsterrasse ist es nicht zu kühl und es weht auch ein ganz angenehmes Lüftchen. Noch weiter oben gibt es dann ein Café, das sich um die Funkturm-Achse dreht, sodass man alles in Ruhe ansehen kann. Also fahren wir nochmal runter, um unser Geld zu holen und man lässt uns sogar auf unser freundliches Bitten ein zweites Mal nach oben. Dort genießen wir dann also unsere Cocktails und schauen uns dabei Wien von oben an.


Dann müssen wir aber auch los, weil wir eine Verabredung zu einer kleinen Stadtführung haben. Also düsen wir mit der U-Bahn wieder quer durch die Stadt und Treffen uns beim Maria-Theresia-Denkmal mit dem Guide und den anderen Teilnehmenden. Der führt uns dann durch Spittelberg und zurück zum Rathaus, weist uns auf die verschiedenen architektonischen Stile hin (alles Neo, nix richtig alt) und erzählt dabei einige Schoten.

Nachdem der Guide wegen der Hitze aufgegeben hat, schließen wir noch zu zweit einen Spaziergang durch den 1. Bezirk an. Stephansdom und Wiener Kaffeehausbesuch warten noch auf uns. Die Marillenknödel waren wirklich vorzüglich und im Dom gab es sogar noch eine Andacht mit Orgelmusik!

Da wir nun aber noch nach Steyr wollen und nicht beliebig viel Zeit haben, fahren wir danach fix zum Hotel am Prater und holen unseren Rucksack. Und weil wir schonmal dort sind, gehen wir nochmal zum Inder-Pakistani und lassen uns was zum Mitnehmen einpacken. Der Mann meint es gut mit mir, ich werde mich tagelang davon ernähren können. Bruno besorgt sich lieber eine Bowl am Bahnhof Mitte und dann schaffen wir es doch tatsächlich noch pünktlich zum Hauptbahnhof für den Zug nach Steyr. In St. Valentin dürfen wir dann wieder in den Ersatzverkehr – wünscht uns Glück!