Um näher an die totale Zone der Sonnenfinsternis heran zu kommen, verlassen wir Barcelona und fahren mit dem Zug nach Madrid und dann nach Valladolid.
Der Zug nach Valladolid Campo Grande fährt auf Gleis 14 bis 25.
Hier gibt es hübsche Visualisierungen des Streckenverlaufs der nächsten Züge.
Die Gleise werden hier immer erst kurz vor der Ankunft der Züge zugewiesen, sodass alle vor der Anzeigetafel darauf warten, zu erfahren zu welchem Gleis sie müssen. Bevor die Gleise endgültig feststehen wird dabei eine Prognose angezeigt.
Haptischer Bahnhofsplan in Valladolid
In Valladolid holten wir dann unseren Mietwagen und weiter ging die Fahrt nach Zamora. Zunächst kauften wir aber für die nächsten Tage in einem gigantischen Carrefour ein. Wir kamen dann abends bei unseren Vermietern auf einem kleinen Bauernhof am Rande von Zamora an und wurden erstmal von den 4 großen Hunden, den Katzen, Hühnern, Enten und Gänsen misstrauisch beäugt begrüßt.
Wir waren zu einer Führung im Camp Nou verabredet, weshalb Bruno und ich loszogen und mit der Guide ins Stadion gingen. Dort gab es eine kurze Erläuterung, aber für den Preis war die Führung ziemlich kurz. Nach einer Fotosession ging es auch schon wieder hinaus und sie erklärte uns, wo wir das Barça-Museum finden, das mit im Preis enthalten war.
Im fast fertigen Camp Nou
Im Fussballmuseum gab es dann allerhand über die Geschichte des Vereins zu erfahren, über die Spieler und Spielerinnen und auch weitere Sportarten, die neben Fußball im Verein angesiedelt sind.
Messis goldene Schuhe
Messis Ballon d’Ors
Ein Teil der Pokalsammlung des FCB
Danach folgte natürlich ein Abstecher in den Barça-Laden. Dort gab es auf 3 Etagen alles mögliche aus der Fußballwelt und den anderen Barça-Sportarten wie Hockey und Basketball.
Im Shop gibt es von jedem Spieler Trikots
Ermattet setzen wir uns in den klimatisierten Bus zu Strand, wo wir uns mit Ole trafen. Nach einer Stärkung wurde gebadet und Ball hochhalten mit den Einheimischen gespielt.
Heute haben wir mal zeitig gefrühstückt, um dann direkt den Zug von Avignon nach Barcelona zu nehmen. Also ab in den Hochsicherheitstrakt, wir machen Bekanntschaft mit Bahnhöfen, die aussehen wie Flughäfen mit Gepäckkontrolle und Zugang zum Gate/Bahnsteig nur mit Ticket. Nur dass man die Gatenummer erst kurz vor knapp erfährt und sich dann alle gleichzeitig dahin auf den Weg machen.
Automatische Metro mit Ausguck nach vorne Tunnel Tunnel Tunnel
In Barcelona fahren wir erstmal mit der automatischen U-Bahn zum Hotel. Teils sind die Tunnel sehr tief, sodass wir schnell lernen, den Fahrstuhl zu benutzen, statt die 6 Rolltreppen nach oben oder unten zu nehmen. Außerdem scheint es nach unten immer wärmer zu werden. Kunststück bei den Temperaturen oben, die ja auch oberhalb von 30 Grad liegen. Immerhin sind die Fahrzeuge selbst (genauso wie auch die Busse) klimatisiert. Wir laden also unser Gepäck ab und machen uns dann wieder auf den Weg.
Begrünte und beruhigte Kreuzung im Superblock
Zunächst wollen wir uns die Superblocks im Stadtviertel Eixample ansehen. Die werden in der Stadtplaner-Blase immer mal wieder als Exempel für Verkehrsberuhigung herangegeführt. Das Viertel wurden die Straßen entlang eines Rechteckgrundrisses angelegt. Diese Straßen wurden nun begrünt und teils als Einbahnstraßen mit gegenläufigen Richtungen angelegt, sodass man sie mit dem Auto nicht durchgehend in einer Richtung befahren kann. Fahrräder sind aber von der Regelung ausgenommen. Geparkt wird in Tiefgaragen, sodass Autos in den beruhigte Straßen auch weitestgehend aus dem Blickfeld verschwinden. Alle paar Blöcke gibt es dann Straßen, die wirklich für die Autos sind und wo dann auch relativ viel Verkehr herrscht. Wir haben uns noch mit den vielfältigen Empanadas versorgt. Die gibt es mit allen erdenklichen Füllungen. Beliebt sind natürlich Fleisch, Schinken, Fisch und Meeresfrüchte, aber man bekommt auch Pilze, Tomate-Mozarella, oder karamelisierte Zwiebeln.
Enpanadas in allen Geschmacksrichtungen
Durch dieses Viertel sind wir also Richtung Sagrada Famiglia flaniert, die wir dann zumindest von außen bewundern konnten. Es war superheiß, voll und die Kirche bis Ende August ausgebucht und wir hatten schon genug von der Hitze.
Sagrada Famiglia von hinten
Sagrada Famiglia von vorn
Aber wir sind dann trotzdem mit der Metro zur Funicolare (Standseilbahn), die auf den Montjuïc führt gefahren. Dort haben wir uns erstmal bei der ehemaligen Olympiasportstätte niedergelassen, ein Wasserballmatch angesehen und den Blick auf die Stadt sowie ein kühles Getränk genossen.
Blick von der Salts Terassa Bar auf Barcelona
Dann sind wir mit der Teleferic (Seilbahn) noch weiter hoch zum Castell Montjuïc gefahren und haben in der Abendsonne einen kleinen Spaziergang drum herum gemacht. Zum Glück wurden die Temperaturen am Abend etwas angenehmer. Wir haben dann Tag in einem spanischen Restaurant ausklingen lassen. Vegetarische Gerichte sind hier nicht üblich, aber natürlich gibt es überall Tortilla.
Aus der Seilbahn
Castell de Montjuïc
Hafenanlage von Barcelona mit Feigenkakteen am Hang
Die Einrad-WM ist zu Ende, die Einräder sind bei Freunden verpackt, da galt es für uns Strecke in Richtung Südwesten zu machen. Wir sind früh aufgestanden und haben viele verschiedene Züge genommen um 1300 km bis Südfrankreich zu fahren.
Etappe 0: Tschüss Steyr! Ein letzter Blick auf dem Weg zum Bahnhof Etappe 1. Steyr -> St.Valentin (ÖBB / S1 – Schienenersatzverkehr)Etappe 2: St.Valentin -> Linz (ÖBB / IC 540)
Etappe 3: Linz -> München (ÖBB / RJX 260)Etappe 4: München -> Karlsruhe (DB / ICE 566)Etappe 5: Karlsruhe -> Avignon (SNCF / TGV 9580)
Auch die französische Bahn SNCF kann Verspätung. An der Grenze bei Straßbourg galt es einen weiteren TGV-Teil anzukoppeln, der war aber noch nicht bereit. So kamen wir erst 30 Minuten später in Avignon an – und verpassten im Hotel in Avignon den Anfang von „Fort Boyard“ auf France 2.
Seit 37 Saisons Samstag-Abend-Unterhaltung im Sommer im französischen Fernsehen: Fort Boyard
Am letzten Tag der UNICON stand noch eine große Disziplin auf dem Programm: Cyclocross. Es wird üblicherweise mit dem Mountain-Einrad (Muni) ein Rundkurs gefahren, der mit allerlei unterschiedlichen Hindernissen und auf unterschiedlichen Untergründen gefahren wird. Am Start warteten die Einräder aller Teilnehmenden als erstes Hindernis.
Cyclocross-Start
Es gab dieses Mal auf dem Parcours außerdem zum Beispiel Hürden, Paletten-Treppen, Palettenstapel, eine Sprinkleranlage, einen Spielplatz mit Sandkasten, Wippe (oben drüber), Rutsche (unten durch). Da ich etwas angeschlagen war, war ich dieses Mal nicht als aktiver Teilnehmer sondern als Helfer und Streckenposten dabei.
Helfer Ole beim Palettenstapel und Einradfahrer mit Bierdosen-Challenge
Wer schafft es in einer vorgegebenen Zeit von 30 bis 45 Minuten die meisten Runden zu fahren?
Einrad-Dino-Dame mit Helferinnen
Diese Disziplin nehmen aber nicht alle so bierernst, so dass sich manche Teilnehmende auch andere Ziele setzen oder kostümiert fahren. Da gab es als Teilnehmende zum Beispiel den einradfahrenden Dino, die betrunkene Einrad-Piratin, den Einradfahrenden Popcorn-Mann, der allen Streckenposten Popcorn anbot. Auch wenn es erlaubt ist, über die Hindernisse zu laufen, versuchten manche die Strecke auch wirklich komplett auf dem Einrad zu fahren oder zu hüpfen. Einer ist eine Runde sogar rückwärts gefahren.
Die Palettentreppe kann überfahren oder überlaufen werden
Die Zuschauer mischten sich auch ein und forderten die Teilnehmenden auf, sich mit Aufklebern oder Accessoires zu verzieren, eine Runde eine offene Bierdose mitzunehmen ohne etwas zu verschütten (Hill-Climb-Racing-Einradfahrer lässt grüßen?) oder spritzen mit Wasserpistolen.
Während Ole seine Zeit beim Cyclocross verbrachte, haben Birgit und Bruno unsere deutschen Mannschaften bei den Platzierungsspielen für das Hockey B Finale unterstützt. Leider konnte Deutschland-Schwarz das Finalspiel nicht für sich entscheiden und musste sich den Uniwheelers geschlagen geben.
Danach waren wir nochmal im Stollen der Erinnerung, weil wir beim Besuch am Mittwoch nicht alles ansehen konnten. Die nette Dame an der Kassa hatte und schon angekündigt, dass sie uns nochmal rein lassen würde. Das Angebot nahmen wir dankend an. Dort gab es wieder Abkühlung und wir haben aus dem Fairteiler am Arbeitsmuseum noch einen leckeren veganen Mandeljoghurt mitgenommen.
Auf den Rückweg durch die Steyrer Gassen mussten wir dann auch noch in die Michaelerkirche. Die ist ein architektonisches Meisterwerk, das sehr wirkungsvoll auf einem kleinen Hügel erbaut wurde. Natürlich wurde auch in dieser Kirche wieder Orgelmusik gespielt. Da geben sich die Österreicherkeine Blöße. Leider ist der Dachstuhl ziemlich baufällig und es wird Geld für die Sanierung gesammelt.
Da wir beim Hockey am Dienstag mit Platz 3 in der Vorrunde gut abschnitten, hatten wir heute Vormittag keine Platzierungsspiele, sondern konnten beim (ersten?) Einrad-Triathlon mitmachen.
Die übliche Einrad-„Ordnung“ am Triathlon-StartTriathlon-Anmeldung und Wechselzone 1
Neben mir und ein paar meiner Teamkolleg*innen machten auch noch über 100 andere Einradfahrer*innen mit. Der Triathlon bestand aus 300 m Schwimmen, 5 km Einradfahren und 2 km Laufen.
Also trafen sich alle früh 7:00 Uhr im Freibad Garsten südlich von Steyr zur Einweisung und Einteilung.
Triathlon-Start
Um kurz nach 8 Uhr ging es los. Bis zu 24 Triathleten gingen pro Welle auf einmal an den Start ins Becken. So 6 Bahnen auf Zeit zu schwimmen war irgendwie ganz schön anstrengend. Nach dem Schwimmen hieß es schnell Radfahrsachen, Schuhe, Schützer und Helm anziehen und mit dem Einrad der Wahl 5 km an der Enns entlang zurück nach Steyr fahren, dabei konnte ich mich vom Schwimmen „erholen“. An Wechselstelle 2 angekommen legte man Einrad und Helm beiseite und lief noch eine 2-Kilometer-Runde, das war dann auch wieder etwas anstrengender.
Lauf Ole, lauf!
Aber am Ende habe ich es alles geschafft und meinen ersten Triathlon absolviert! Danach konnte man direkt neben dem Ziel gleich noch mal in der Enns baden gehen.
Ergebnisse: 66 Frauen und 55 Männer haben beim Triathlon bis ins Ziel durchgehalten. Ich bin mit 0:37,13 als 32 Mann ins Ziel gekommen.
Wechselstelle 2 und Ziel
Nachmittags standen dann beim Hockey-B die Platzierungsspiele auf dem Programm. Heute war das Glück dann allerdings nicht auf der Seite der Dresdner Einradlöwen (oder waren wir zu erschöpft vom Triathlon?). Leider haben wir die drei Platzierungsspiele gegen „Fighting Pasta“, „Australia B“ und „Wales U21“ jeweils knapp mit einem Tor bzw. zwei Toren Unterschied verloren und landeten damit am Ende auf Platz 14 von 28.
24-Stunden-Weltrekordler bei Tag und Sonne
Nachdem auf der Rennbahn all die Rennen über 100m, 400m, 800m, 30m Wheelwalk, 50m Einbein, 4x100m Staffel, Gliding, Coasting und IUF-Slalom ausgetragen waren, übernahmen heute ein Japaner und eine Niederländerin das Stadion und stellten neue 24-Stunden-Weltrekorde auf. Von Donnerstag 10:15 bis Freitag 10:15 wollten sie so viele Runden wie möglich drehen und gönnten sich alle paar Stunden auch kurze Pausen.
24-Stunden-Weltrekordler bei Nacht und Regen
Nachdem die beiden dann fertig waren, übernahm dann der nächste Einradfaherr die Rennbahn und versuchte sich an einem 100-Meilen-Weltrekord…
Heute stand mal nicht so viel auf dem Programm. Neben den 400m-Läufen gab es für mich auch noch die 4x100m-Staffelrennen auf dem Programm. Das läuft ganz wie bei der Leichtathletik mit Staffelstab und Übergabezonen ab. Ich bin mit Till, Clemens und Matteo als „Die Wackeltruppe“ angetreten. Alle Wechsel haben geklappt, niemand wurde wegen Bahn-Verlassens disqualifiziert, wir sind ins Ziel gekommen, yeah! In unserem Lauf sind wir als dritte von sechs Staffeln bei 1:10:00 ins Ziel gekommen, für das Finale hätte es eine Zeit unter einer Minute sein müssen.
Später haben wir uns dann im Stollen der Erinnerung abgekühlt. Dort ist ein Museum über das Arbeitslager untergebracht, dass es zur Nazizeit in Steyr gegeben hat. Das war also kein KZ, aber die Beschreibung der dortigen Lebensbedingungen klang auch kaum besser. Man hatte zu Beginn noch freiwillige Arbeiter im Ausland angeworben, die man dort einfach mit interniert hat. Die Arbeiter mussten auch den Stollen anlegen, in dem tatsächlich auch Raum für sie selbst vorgesehen war. Dennoch schien man auch auf die so kriegswichtigen Arbeiter im wiederholten Einzelfall verzichten zu können, wenn sie sich kleinerer Vergehen schuldig gemacht hatten oder schlicht krank wurden. Das Lager hatte ständig Bedarf an neuen (und mehr) Arbeitskräften, was im Konflikt mit dem Bedarf an Nachschub für das örtliche Krematorium stand.
Zum Ende des Krieges war das Lager zudem Ziel von Todesmärschen und später als Wohnort für „displaced persons“. Inzwischen wurde es aber komplett abgerissen.
Gestern startete das Hockey-B-Turnier mit 28 Teams aus 7 Nationen (zählt Wales extra?). Heute war Gruppe B mit 8 Teams dran.
Dresdner Einradlöwen
Die „Dresdner Einradlöwen“ können zwar nicht als komplett Dresdner Team antreten, da nicht genügend Mitspieler in Steyr dabei sein können, aber sie werden durch ein paar Externe aus Frankfurt (M.) und Elmshorn unterstützt. Wir haben am Ende in der Vorrunde Platz 3 hinter Germany Black (mit Matteo) und Uniwheeler Bremen (mit Luis) erreicht. Hinter uns gelassen haben wir Australia B, British WildCats (England) , la bande à mono (Frankreich), British Lions (England) und die Sparkle Sprinters (Österreich). Damit spielen wir am Donnerstag in der K.O.-Phase um Platz 7 bis 14 (von 28).
Heute früh war Ole zum 800m-Wettbewerb und wir haben ausgeschlafen. Er hat dort Tatsuya getroffen.
Trikottausch
(Ole) In meinem 800m-Sprint-Lauf der 40-49-Jährigen war Tatsuya aus Japan auf der Bahn neben mir. Er hat ein sehr auffälliges schickes selbstgestaltetes Trikot getragen, was ich ihm auch auf japanisch sagen konnte. Wir kamen ein bisschen auf japanisch/englisch ins Gespräch und nach unserem Lauf (Sieg!) fragte ich ihn, ob wir nicht unsere Trikots tauschen könnten, was auf UNICONs auch Gang und Gäbe ist, so dass am Ende Franzosen in Taiwan-Trikots, Japaner in Deutschland-Trikots, Koreaner in Australien-Trikots und so weiter herumlaufen.
Ennsufer mit Steilhang
Nachmittags sind wir nach einem angenehm klimatisierten „Billa Plus“-Besuch runter an die Enns gegangen, wo es eine Badestelle hat. Dort erholen sich Mensch und Tier, ein paar Paddler gab es auch. Man kann sich schön im Wasser den Fluss runter treiben lassen und muss dann halt wieder zurück laufen. Hätten wir mal in Wien in den Wickelfisch investiert, dann könnten wir unsere Klamotten jetzt einfach mitnehmen.
Ole und Erdbeerrolle und steiniges Ennsufer
Wir haben ein kleines Picknick gemacht und eine Erdbeerrolle gegessen, die wir im Billa gekauft hatten. Die war schon ganz akzeptabel, aber natürlich nicht so lecker wie eine selbstgemachte Rolle.
Sonnenuntergang am Ennsufer
Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Eishalle vorbei, wo das Flatland-Finale stattfand. Beim Flatland der Damen traten immer zwei Damen gegeneinander an. Jede hat eine Minute Zeit, um möglichst viele Tricks zu machen. Also z.B. auf dem Einrad zu balancieren oder es um irgendwelche Achsen zu drehen, während man es benutzt.
Flatland Battle in der Eishalle
Dabei wechseln sich die beiden immer ab, so ähnlich wie es beim Breakdance-Battle auch gehandhabt wird. Zum Schluss macht jede noch einen Trick und dann muss eine Jury bewerten. Wer mehr Jury-Mitglieder für sich einnehmen konnte, gewinnt das Battle und kommt in die nächste Runde. Anschauen könnt ihr euch die Disziplin hier.
Bühne frei für den Final Trick im Flatland Battle
(Ole) Danach kamen auch noch die Männer dran ihre Tricks zu zeigen, besonders spektakulär sind die Sprünge, bei den vom Einrad abgesprungen wird, Tricks gemacht werden und dann wieder auf dem Einrad gelandet wird. Unter anderem gab es zu sehen: „1080-Unispin“ (dreifache Einraddrehung um die vertikale Achse) oder einen „Uniwhip“ (Das Einrad macht einen Rückwärtssalto um die horizontale Achse).
Flatland-Bingo
(Ole) Nebenbei wurde auch noch das Flatland-Bingo ausgefüllt, was am Ende tatsächlich zum doppelten bzw. dreifachen Bingo führte. Der Weltmeister der letzten UNICON ist auch dieses Jahr Weltmeister geworden, womit dann „B2B Champion“ erfüllt war.
Heute gab es nun also den zweiten Teil des Basketball-B-Wettbewerbs. Fast wäre Oles Team „Ligaausschuss und Freunde“ noch Dritte geworden. Das letzte Spiel gegen die „Dead Cats“ aus Deutschland ging dann aber knapp mit 18:20 verloren, weshalb es dann doch nur zu Platz 4 reichte.
„Ligaausschuss und Freunde“ vs. „Riots“ (Deutschland)„Ligaausschuss und Freunde“ vs. „la bande à mono“ (Frankreich)„Ligaausschuss und Freunde“ vs. „KGM“ (Japan)
In der Zwischenzeit ging es auch beim Hockey-A weiter. Es wurde um alle Plätze mit Herzblut gekämpft. Beim Finale war die Halle dann voll und Schweizer sowie Deutsche Fans bildeten auf der rechten bzw. linken Tribüne Blöcke und feuerten ihre Teams lautstark an. Nach einer 3:0 Führung für das deutsche Team schafften die Schweizer zur Halbzeit mit 5:5 den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit sicherten die Schweizer sich dann mal wieder Sieg in dem ziemlich ausgeglichenen Spiel mit 7:10. So eng war es die letzten Male nicht.